Alexander-Technik

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roter_punkt.gif (483 Byte)Alexander-Technik-Kurse


Wohlbehagen und Vergnügen in der Bewegung

Segen und Fluch von Gewohnheiten:

Gewohnheiten bestimmen unseren Alltag! Sie geben uns Sicherheit und ersparen uns scheinbar unnötige Denkarbeit. Doch gleichzeitig binden sie uns an überkommene und vielleicht überholte Bahnen. So machen sich viele Menschen wenig Gedanken darüber, was sie tun, wenn sie am Computer sitzen, Treppen steigen, Zähne putzen oder Staub saugen.

Ihre Arbeit scheint die ganze Aufmerksamkeit zu erfordern. Sie merken nicht, wie sie sich unnötig anstrengen, sich verkrampfen und ungünstig bewegen! Rückenschmerzen, Knieprobleme, Nervosität, Müdigkeit und viele andere Verschleiß- und "Alterserscheinungen" nehmen sie als gegebenes Schicksal hin, kurieren sich mit mäßigem Erfolg, und kommen nicht auf die Idee, dass die Ursache in ihren alltäglichen Denk- und Bewegungsgewohnheiten liegen könnte. Zudem wachsen und wandeln sich die Anforderungen in Beruf und Alltag immer schneller. Wäre es vielleicht doch ratsam, die gewohnte Art, wie wir in unseren alltäglichen Aktivitäten mit uns selbst umgehen, zu hinterfragen und mit mehr Wachheit durchs Leben zu gehen?

Ein Studium des Denkens in Bezug auf Bewegung:

Bei jedem technischen Gerät studieren wir die Gebrauchsanweisung, um alle Möglichkeiten auszunutzen, und um Schaden zu vermeiden. Tatsächlich haben wir die Chance, durch ein "Studium des Denkens in Bezug auf Bewegung" unsere Bewegungsweise grundlegend zu verbessern und somit Vitalität und Lebensfreude zurück zu gewinnen und zu erhalten! Vielleicht sind es doch nicht schlechte Sitzmöbel oder die äußeren Anforderungen, die die Probleme verursachen? Wir könnten den alltäglichen Anforderungen mit Leichtigkeit standhalten, wenn wir lernen, uns effektiver und koordinierter zu bewegen!

Der Begründer der Alexander-Technik

Der Australier F. M. Alexander (1869-1955) war Schauspieler und litt unter wachsenden Stimmproblemen. Er entdeckte, daß er seine Heiserkeit auf der Bühne durch falschen "Selbstgebrauch" selber verursachte.
Durch jahrelange akribische Studien fand er allmähglich die Lösung und entdeckte ganz grundlegende Zusammenhänge im geistig-körperlichen Zusammenspiel, die bei der Ausführung von Bewegung wichtig sind. Er entwickelte neue Vorgehensweisen, die eine bewusste Verbesserung von Koordination ermöglichen.

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"Das Zusammenspiel von Geist und Körpfer..."

Die Alexander-Technik ist ein ganzheitlicher Ansatz, denn sie berücksichtigt die Tatsache, daß jede körperliche Tätigkeit eine geistige Komponente hat so wie jede geistige Tätigkeit eine körperliche. Sie kennen das Phänomen: Wenn Sie körperlich angeschlagen sind, haben Sie Mühe, einen gescheiten Gedanken zu fassen oder sich zu konzentrieren. Umgekehrt, wenn Sie sich körperlich wohl fühlen, blicken Sie mit Optimismus in die Welt!

Unsere Konzepte bestimmen die Art und Weise, wie wir uns bewegen:

Im Alexander-Unterricht lernen wir, wie unsere Ideen und Vorstellungen über uns selbst wesentlichen Einfluss haben auf unsere Bewegungsweise und unser Verhalten. So führen z.B. falsche Vorstellungen darüber, wo sich die Hüftgelenke befinden, zu erheblicher Steifheit in dieser Region - dagegen aber eine angemessene Idee, oft von einem Moment zum anderen, zu einer völlig neuen Leichtigkeit der Bewegung: Ehe wir also unsere Ideen nicht ändern, kurieren wir nur - das Symptom!

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"Mut zur Veränderung":

Das größte Hindernis für eine Veränderung liegt in dem Umstand, daß sich die gewohnte Bewegungsweise durch das Vertrautsein "richtig" anfühlt, obwohl sie objektiv gesehen falsch sein kann. Wir brauchen regelrecht den Mut, die neue überlegte, jedoch unvertraute Bewegung gegen den instinktiven Handlungsimpuls auszuführen. Das ist nicht einfach!

Der Aha-Effekt...

Der Alexander-Lehrer kann den Schüler auch mit seinen Händen durch die neue Koordination gewohnter Tätigkeiten begleiten und ihm helfen, nicht ins gewohnte Muster zurückzufallen. Entscheidend jedoch für die Fortschritte des Schülers ist seine eigene "Denkarbeit". Durch die so gewonnenen Erfahrungen und durch die neuen Ideen findet der Schüler sehr bald zu mehr Flexibilität, Experimentierfreude und Wachheit in seinen alltäglichen Tätigkeiten. Die immer feinere und effektivere Koordination aber führt schließlich zu großem "Wohlbehagen und Vergnügen in der Bewegung"!